Gelungener Auftakt zum Klimaschutzkonzept
pfeilbraunGelungener Auftakt zum Klimaschutzkonzept

Auftaktveranstaltung

Die öffentliche Auftaktveranstaltung zum integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Erkelenz war ein voller Erfolg. Mehr als hundert Interessierte aus Unternehmen, Politik, Bürgerschaft und Institutionen waren in das Foyer der Stadthalle gekommen, um sich informieren zu lassen und eigene Ideen in das künftige Klimaschutzkonzept einzubringen. Und von dieser Möglichkeit machten die Teilnehmer regen Gebrauch. Die fünf Stellwände waren am Ende übersät mit grünen und roten Karten, auf denen Erwartungen (grün) sowie Befürchtungen (rot) notiert worden waren.

 

Zuvor hatte Bürgermeister Peter Jansen die Veranstaltung eröffnet. „Rat und Verwaltung schaffen ‚nur‘ Rahmenbedingungen, aber mitmachen müssen viele Akteure“, sagte er. Der öffentliche Auftakt sei eine „Aufforderung zum Mitmachen“. Er erhoffe sich von dem Abend eine „Initialzündung“. Seine Erwartungen wurden angesichts der großen und engagierten Beteiligung sicherlich noch übertroffen.

 

Moderiert wurde die Veranstaltung von Professor Dr. Isabel Kuperjans vom Institut NOWUM-Energy der Fachhochschule Aachen, die mit ihrem Team das Klimaschutzkonzept der Stadt Erkelenz entwickeln wird. „Wir machen das nicht für Sie, sondern gemeinsam mit Ihnen“, betonte Prof. Kuperjans. Daher sei sie „total glücklich, dass so viele gekommen sind.“ Nur mit einer breiten öffentlichen Beteiligung könne Klimaschutz gelingen. Energiewende sei zwar ein globales Thema, doch könne jede Stadt ihren Beitrag leisten. Ein Klimaschutzkonzept lege Ziele zur CO2-Emissionsreduktion und Strategien zur Erreichung dieser Ziele fest. Als positive Effekte nannte Prof. Kuperjans die Schaffung von Arbeitsplätzen, eine höhere regionale Wertschöpfung und eine Verbesserung des Images einer Stadt. Klimaschutz trage dazu bei, durch eine saubere Umwelt Lebensqualität zu verbessern und langfristig zu erhalten.

 

Hier kompletter Vortrag/ Präsentation „Vernetzungen herstellen“ (Prof. Dr. Isabel Kuperjans).

 

Schon viel wurde getan

 In Erkelenz wurde schon viel in Sachen Klimaschutz unternommen. Thomas Rolfs, Projektkoordinator bei der Stadt Erkelenz, stellte ein ganzes Bündel an Aktivitäten vor, die bereits sowohl von privater wie auch von städtischer Seite initiiert und umgesetzt worden sind. Das Klimaschutzkonzept soll nun alle Aktivitäten bündeln, Akteure zusammenbringen, neue Ideen hervorbringen und schließlich in einem strategischen Leitfaden für eine langfristig angelegte Energiepolitik in Erkelenz münden.

 

Hier Vortrag „Klimaschutzaktivitäten in Erkelenz“ (Thomas Rolfs)

 

Fünf Themenfelder – viele Anregungen und Ideen aus dem Publikum

Die auf den farbigen Karten notierten Beiträge der Teilnehmer wurden nach fünf im Vorfeld definierten Themenfeldern sortiert und von sogenannten Themenpaten – Experten auf dem jeweiligen Gebiet – grob ausgewertet und anschließend dem Publikum zusammenfassend vorgetragen. Zu allen Themenfeldern

gab es interessante und vielfältige Beiträge.

 

Demnächst: Themenworkshops

Wie geht es weiter? In den nächsten Monaten finden Workshops zu den einzelnen Themen statt. Wer Interesse hat, sollte die Termine schon jetzt vormerken:

Mittwoch, 29. April
Mittwoch, 6. Mai
Mittwoch, 20. Mai
Mittwoch, 10. Juni, jeweils um 19 Uhr.

Ort und Themen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Bürgermeister Jansen eröffnet die Veranstaltung

Bürgermeister Peter Jansen eröffnet die Veranstaltung.

 

Thomas Rolfs stellt Klimaschutzaktivitäten vor

Thomas Rolfs stellt Klimaschutzaktivitäten vor.

 

Das Experteninterview (v.l.n.r.): Tafil Pufja, NEW Re GmbH; Moderatorin Prof. Dr. Isabel Kuperjans, Adolf Sommer, Sommer Passivhaus GmbH, Ansgar Lurweg, Tehcnischer Beigeordneter der Stadt Erkelenz

Das Experteninterview: (v.l.n.r.):
Tafil Pufja, NEW Re GmbH,
Moderatorin Prof. Dr. Isabel Kuperjans,
Adolf Sommer, Sommer Passivhaus GmbH,
Ansgar Lurweg, Technischer Beigeordneter der Stadt Erkelenz.

 

 

Die "Interaktionsrunde": Die Teilnehmer bringen Wünsche und Anregungen zu Papier

 

Die "Interaktionsrunde": Die Teilnehmer bringen Wünsche und Anregungen zu Papier

 

Die "Interaktionsrunde": Die Teilnehmer bringen Wünsche und Anregungen zu Papier

Die „Interaktionsrunde“: Die Teilnehmer bringen Wünsche und Anregungen zu Papier.