Ökologische Ausgleichsmaßnahmen
pfeilbraunÖkologische Ausgleichsmaßnahmen

Ökologische Ausgleichsmaßnahmen

Gemäß gesetzlichen Vorgaben sind die aufgrund von Bebauungsplänen vorgenommenen Versiegelungen (Eingriffe in Natur und Landschaft) durch Maßnahmen des Naturschutzes auszugleichen. Diesem zu erwartenden Eingriff in Natur und Landschaft sind im Bebauungsplan spezielle Ausgleichsmaßnahmen zugeordnet. Typische Ausgleichsmaßnahmen sind Aufforstungen, die Anpflanzung von Hecken, die Entwicklung von Feuchtwiesen und anderen Biotopen. Werden private Eingriffe auf öffentlichen bzw. städtischen Flächen ausgeglichen, so sind hierfür Zahlungen für die jeweiligen Maßnahmen zu leisten. Genauere Festlegungen finden sich in der Begründung des jeweiligen Bebauungsplanes.

 

Die Stadt Erkelenz unterhält z. Z. 295.000 qm ökologische Ausgleichsflächen.

 

Die Stadt Erkelenz hat durch den Ankauf eines 240.000 qm großen ehemaligen Baumschulgeländes die Möglichkeit genutzt, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen gezielt zu bevorraten. Hierzu wurde ein sogenanntes Ökokonto gebildet. Bei späteren Eingriffen in Natur und Landschaft werden im Bebauungsplan festgesetzte Kompensationsmaßnahmen hierauf angerechnet. Das Ökokonto der Stadt Erkelenz beträgt derzeit ca. 630.000 Ökopunkte.

 

Rechtliche Grundlagen:
Bundesnaturschutzgesetz
Baugesetzbuch