Fläche altes Amtsgericht: Chancen für Einzelhandel und Innenstadt
pfeilbraunFläche altes Amtsgericht: Chancen für Einzelhandel und Innenstadt

Fläche altes Amtsgericht

1. Informationsveranstaltung am 8. Januar 2016

Die Bauarbeiten am neuen Amtsgerichtgebäude schreiten voran, und damit rückt auch der Abriss des alten Baukomplexes in greifbare Nähe. Rund 7.500 Quadratmeter freie Fläche entstehen dort, wo jetzt noch das Amtsgericht und die Polizeiwache untergebracht sind. Eine Chance für die weitere Entwicklung der südlichen Innenstadt, besonders für den Einzelhandel.

 

Die innerstädtischen Grundstücke zeichnen sich aus durch eine sehr attraktive Lage zum unmittelbar gegenüberliegenden Bahnhof und durch die fußläufige Erreichbarkeit der Einkaufsstraße von Erkelenz. Nun geht es um eine zukunftssichere Entwicklung dieser Flächen.

 

Die Stadt Erkelenz hat eine Potenzialanalyse für die Fläche des alten Amtsgerichts in Auftrag gegeben. Untersucht wurden die Entwicklungsmöglichkeiten zur Realisierung von Einzelhandelsflächen, die den bestehenden Einzelhandel in der benachbarten Einkaufsstraße und Fußgängerzone berücksichtigen.

 

Die Untersuchungsergebnisse wurden am 20. Januar öffentlich vorgestellt. Zu der Veranstaltung in den Räumen der Kreissparkasse waren viele Einzelhändler und Gewerbetreibende sowie benachbarte Grundstückseigentümer gekommen. Bürgermeister Peter Jansen sprach in Richtung der Teilnehmer vom Auftakt eines Dialogs: „In einer gewachsenen Innenstadt, in der es an freien Flächen mangelt, ist ein Areal von 7.500 Quadratmetern eine riesige Chance. Bitte kommen Sie mit Ideen und Meinungen zum Thema auf uns zu.“

 

Die Vorträge des Abends stehen hier zum Download zur Verfügung:

  1. Vortrag Thomas Pennartz, Vorstandvorsitzender der Kreissparkasse Heinsberg, zum Thema "Studie zu Laufwegen in Erkelenz"
  2. Vortrag Bürgermeister Peter Jansen zum Thema "Dialog/Aufgaben/Ziele"
  3. Vortrag Ansgar Lurweg, Technischer Beigeordneter, zum Thema "15 Jahre Stadtentwicklung südliche Innenstadt"
  4. Vortrag Rolf Junker, Junker + Kruse Stadtplanung, zum Thema "Potenzialanalyse"

 

Und so geht es weiter: Eine Machbarkeitsstudie wurde seitens der Stadt Erkelenz beauftragt, die möglichst konkrete Aussagen liefern soll. Voraussichtlich im Juni/Juli 2016 wird es hierzu nochmals eine Informationsveranstaltung geben. Für die zweite Jahreshälfte 2016 wird eine Ausschreibung über die Flächenentwicklung angestrebt, so dass eine Projektierung frühestens im Jahr 2017 erfolgen kann.

 

2. Informationsveranstaltung am 25. Oktober 2016

Stadt und Planungsbüro stellen Machbarkeitsstudie vor

Dort, wo sich heute noch die ehemals als Amtsgericht, Polizeiwache und Gesundheitsamt genutzten Gebäude befinden, ergeben sich Entwicklungsmöglichkeiten, die den Bereich der südlichen Inndenstadt nachhaltig aufwerten können. Eine Potenzialanalyse hatte die Stadt Erkelenz bereits Anfang des Jahres vorgestellt und Anwohner, Gewerbetreibende und andere Interessierte eingeladen, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Die Ergebnisse dieses Austausches sind in eine Machbarkeitsstudie eingeflossen, mit deren Erarbeitung das Planungsbüro Scheufens & Wachten beauftragt wurden und die jetzt öffentlich vorgestellt wurde. Die unterschiedlichen Varianten einer Folgenutzung erläuterte Städteplaner Stefan Hartloch, der zur Veranschaulichung auch plastische Modelle mitgebracht hatte.

Ansgar Lurweg, Technischer Beigeordneter der Stadt, hatte zu Beginn der Veranstaltung den bisherigen Prozess der Standortentwicklung Revue passieren lassen. Lurweg betonte, dass "hier die letzte Chance innerhalt der nächsten Jahre für eine größere Entwicklung in der Innenstadt gegeben ist." Eine Aussage, der Bürgermeister Peter Jansen gegenüber den rund 130 Teilnehmern nur beipflichten konnte.

Hier finden Sie die Vorträge zum download:

Von der Gelegenheit, sich zu den vorgestellten Szenarien auszutauschen, machten die Besucher ausgiebig Gebrauch. Doch auch im Nachhinein können Anregungen abgegeben werden. Gerne stehen hierfür Bürgermeister Peter und der Technische Beigeordnete Ansgar Lurweg zur Verfügung, oder Sie wenden sich an die Ansprechpartnerinnen aus dem Refererat für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing:

Sandra Schürger, Tel. 0 24 31-85 250, sandra.schuerger@erkelenz.de

Nicole, Stoffels, Tel. 0 24 31-85 252, nicole.stoffels@erkelenz.de

Wie geht es weiter?

Das erforderliche Ausschreibungsverfahren für interessierte Investoren soll im Frühjahr 2017 starten.