Neues auf Haus Hohenbusch
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Neues auf Haus Hohenbusch

Haus Hohenbusch präsentiert sich und seine Geschichte

 

Viel Neues rund um Haus Hohenbusch: Mit einer neuen Broschüre soll das ehemalige Kloster, das heute vor allem als Kulturstätte genutzt wird, noch bekannter werden. Die Geschichte des Klosters wird ab März sonntags in der neuen, erweiterten Dauerausstellung im Obergeschoss des Herrenhauses gezeigt. Außerdem lädt das Stadtarchiv zu einer dreiwöchigen Sonderausstellung.

 

Die Stadt Erkelenz und der Förderverein Hohenbusch e. V. laden herzlich zum Besuch der ehemaligen Klosteranlage ein. Täglich kann man ohne Eintritt durch die Anlage spazieren und entspannt verweilen. Wer das prächtige Herrenhaus besichtigen möchte, kommt am besten sonntags (März bis Oktober).

 

Viele tausend Besucher zählt Haus Hohenbusch mittlerweile bei kulturellen Veranstaltungen z. B. bei Konzerten, Lesungen, Tagungen und Kunstausstellungen. Publikumsmagnet sind alljährlich das Electrisize Festival, der Bauernmarkt und das Reit- und Springturnier. Denn nachdem das stark verfallene Anwesen in den zurückliegenden 20 Jahren vollständig saniert wurde, hat es sich heute als bedeutender Kultur- und Veranstaltungsort unserer Region etabliert. Diese Entwicklung ist ein wesentlicher Verdienst des Förderverein Hohenbusch e. V. Der heutige Ehrenvorsitzende des Vereins, Heinz Küppers, hatte im Jahr 2000 eigens zu diesem Zweck den Förderverein ins Leben gerufen und so die Restaurierung von Haus Hohenbusch vorangebracht.

 

Heute steht der Erhalt des ehemaligen Klosters, seine kulturelle Nutzung und die weitere Erforschung der Geschichte im Vordergrund der Bemühungen.

 

 

Broschüre „Klostergut vor den Toren der Stadt“

 

Damit Haus Hohenbusch in der Region noch bekannter wird und die Geschichte des ehemaligen Klosters der Kreuzherren erzählt wird, hatten sich die Stadt Erkelenz und der Förderverein Hohenbusch e. V. vor einigen Jahren dazu entschlossen, eine umfassende Broschüre zu erstellen, die den Leser mit auf eine Entdeckungsreise dieses Kulturschatzes nimmt.

 

Mit Freude überreichen Bürgermeister Peter Jansen und der Vorsitzende des Fördervereins Hohenbusch e. V. Frank Körfer die neue Auflage der umfassenden Broschüre über das Haus Hohenbusch. Sie trägt den Namen “Klostergut vor den Toren der Stadt.“ Auf 28 Seiten macht die Broschüre Lust auf Hohenbusch und spricht eine herzliche Einladung aus: Besuchen Sie uns…

 

Hohenbusch neue Broschüre 400

Von links: Georg Dulies (Schatzmeister Förderverein Hohenbusch e. V.), Nicole Stoffels (Stadtmarketing Stadt Erkelenz) und Frank Körfer (Vorsitzender Förderverein Hohenbusch e.V.) präsentieren die neue Broschüre mit vielen Informationen rund um Haus Hohenbusch.

 

Der Leser wird eingeladen, das ehemalige Kloster zu entdecken: Waren Sie zum Beispiel schon einmal in einer „musealen Zelle“? In den musealen Zellen erhält der Besucher Informationen aus der Zeit, in der Klosterleben auf Hohenbusch noch Alltag war. So gibt es den Nachbau einer Klosterzelle und einer Schreibstube zu bewundern. Doch auch die Bedeutung Hohenbuschs als Ort des Wissens und der Wissenschaft wird hier gewürdigt.

 

Dem ehrenamtlichen Engagement des Fördervereins, der Kulturförderung der Kreissparkasse Heinsberg und dem Klostercafé ist es zu verdanken, dass die erweiterte, umfassende Broschüre nun vorliegt. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich im Rathaus der Stadt Erkelenz, bei der Kreissparkasse in Erkelenz und bei der regionalen Tourismusorganisation Heinsberger Land in Heinsberg und natürlich beim Förderverein Hohenbusch e. V.

 

 

Eröffnung der neuen Dauerausstellung am 4. März 2018

 

Im Obergeschoss des Herrenhauses wird die erweiterte Dauerausstellung „Lebensraum Hohenbusch“ am 4. März um 14.30 Uhr feierlich eröffnet. Sie befasst sich mit der Geschichte der Kreuzherren, die 500 Jahre lang auf Hohenbusch gelebt haben. Neu beleuchtet wird die Zeit zwischen 1802 und 1987, in der Hohenbusch sich in Privatbesitz befand.

 

Hohenbusch Dauerausstellung 400

Dr. Alice Habersack (Archiv der Stadt Erkelenz), Frank Körfer (Vorsitzender Förderverein Hohenbusch e. V.), Bürgermeister Peter Jansen und Georg Dulies (Schatzmeister Förderverein Hohenbusch e. V.) freuen sich auf die Eröffnung der neuen Dauerausstellung.

 

Im Herrenhaus wird die Geschichte von Hohenbusch in ihren zahlreichen Facetten dokumentiert. Dabei erhält der Besucher Informationen aus der Zeit, in der das Klosterleben auf Hohenbusch noch Alltag war. So gibt es unter anderem den Nachbau einer Klosterzelle und einer Schreibstube zu besichtigen. In Kopien mittelalterlicher Handschriften wird auch die Bedeutung des Klosters als Ort des Wissens und der Wissenschaft gewürdigt.

 

Ein separater Raum widmet sich der kostbaren Ausstattung des ehemaligen Klosters. Hier erfahren die Besucher unter anderem, wo die Orgel der ehemaligen Klosterkirche heute steht und warum ein Teil der Kommunionbank aus der ehemaligen Klosterkirche heute wieder in Hohenbusch zu bewundern ist.

 

Ein neuer Teil der Dauerausstellung dokumentiert den Wandel des Gutshofes vom Kloster zum bürgerlichen Landgut. Portraits und historische Informationen der Familien Matzerath und Müller, welche Haus Hohenbusch zwischen 1857 und 1967 bewohnt haben, werden hier präsentiert.

 

Auch über die Bedeutung des Kreuzherrenordens in der Gegenwart gibt es Informationen. Fragen wie zum Beispiel „Wo leben und wirken die Ordenspriester heute?“, werden beantwortet. Im neu geschaffenen Multimediaraum informieren kurze Dokumentarfilme über die Geschichte des Ortes.

 

Von März bis Oktober haben Besucher sonntags die Gelegenheit in der Zeit von 13 bis 17 Uhr die neu konzipierte Dauerausstellung im Herrenhaus zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

 

 

Sonderausstellung Heimatforschung auf Haus Hohenbusch

 

Vom 4. bis 18. März lädt das Stadtarchiv Erkelenz in die Räumlichkeiten des Laienbrüderhauses zur Sonderausstellung ein. Frau Dr. Alice Habersack gibt Einblicke in die Archivbestände von Haus Hohenbusch. Eine besondere Berücksichtigung findet hier der Nachlass des Heimatforschers Matthias Siemes aus Erkelenz-Hetzerath. Die Ausstellung ist kostenlos geöffnet samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr.

 

 

Führungen bietet der Förderverein Hohebusch e. V.

 

Wer mehr über das ehemalige Klostergut erfahren möchte, kann eine Führung buchen. Verschiedene Mitglieder des Fördervereins bieten Führungen an. Hier bekommen die Besucher zahlreiche Informationen zur lokalgeschichtlichen und kunstgeschichtlichen Bedeutung des ehemaligen Kreuzherrenklosters vermittelt.

 

 

Kontakt:
Frank Körfer (Vorsitzender) Telefon: 0172-2072073
Georg Dulies (Schatzmeister) Telefon: 02431-5735
info-hohenbusch@gmx.de