Regierungspräsidentinnen sagen Unterstützung zu
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Regierungspräsidentinnen sagen Unterstützung zu

Informationsaustausch zum Tagebaurand. Regierungspräsidentinnen der Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf zu Gast. (Ober)Bürgermeister aus Erkelenz, Mönchengladbach, Titz und Jüchen stellten Drehbuch zur Tagebaufolge(n)landschaft“ vor.

 

Zu einem Informationsaustausch hatten die (Ober)Bürgermeister des informellen Planungsverbandes zwischen Erkelenz, Mönchengladbach, Jüchen und Titz die Regierungspräsidentinnen der Bezirksregierung Köln, Gisela Walsken und der Bezirksregierung Düsseldorf, Anne Lütkes ins Rathaus der Stadt Mönchengladbach eingeladen. Bei dem Treffen am 2. Mai wurde über die beabsichtigte Gründung eines Zweckverbandes sowie den aktuellen Planstand berichtet.

 

Drehbuch für die Gestaltung der Region

Wie könnte sich die Tagebaufolgelandschaft im Zeithorizont bis zunächst zum Jahr 2035 entwickeln? Mit dieser Frage hatten sich im Herbst vergangenen Jahres mehrere externe Experten und Planungsbüros in einer einwöchigen Werkstatt im Rittergut Wanlo befasst. Die Ergebnisse dieser Planungswerkstatt sind in ein „Drehbuch zur Tagebaufolge(n)landschaft“ eingeflossen. Den Informationsaustausch nutzten nun die (Ober-)Bürgermeister, Umweltdezernent Dr. Gregor Bonin (Mönchengladbach) und der Technische Beigeordnete Ansgar Lurweg (Erkelenz), um den beiden Regierungspräsidentinnen das „Drehbuch“ vorzustellen. Die Ergebnisse der Planungswerkstatt zeigen Möglichkeiten und Perspektiven für den Strukturwandel in der Tagebauregion auf. Dabei stehen insbesondere die wirtschaftlichen, sozialen, landschaftlichen sowie städtebaulichen Entwicklungen während des noch fortschreitenden Tagebaus und für die Zeit nach der Braunkohle im Mittelpunkt.

 

Lob für die interkommunale Zusammenarbeit

Die (Ober-)Bürgermeister warben bei den beiden Regierungspräsidentinnen dafür, ihre Interessen im Sinne einer positiven Entwicklung der Tagebaurandregion zu berücksichtigen. Die Regierungspräsidentinnen lobten das Ergebnis der interkommunalen Zusammenarbeit und sagten ihre volle Unterstützung für diese neue Form des Angehens des Strukturwandels zu. Der Planungsprozess wird diesen Raum bundesweit in den Fokus der Raum- und Stadtentwicklung stellen.

 

Bürgermeister Peter Jansen betonte, dass das Thema und der Prozess bereits jetzt positiv bei den Menschen in der Region aufgenommen werden. Ein erster Erfolg der interkommunalen Zusammenarbeit sei, dass endlich ein strukturierter Weg für die Zukunftsentwicklung der Region zu erkennen sei.

 

Planungsverband Drehbuch

 

Link zum „Drehbuch zur Tagebaufolg(n)landschaft“

  

 

Regierungspräsidentinnen sagen Unterstützung zu

v.l.n.r.: Harald Zillikens (Bürgermeister Jüchen), Jürgen Frantzen (Bürgermeister Titz),
Gisela Walsken (Regierungspräsidentin Köln), Hans-Wilhelm Reiners (Oberbürgermeister Mönchengladbach),
Anne Lütkes (Regierungspräsidentin Düsseldorf), Peter Jansen (Bürgermeister Erkelenz)