Pestalozzischule schließt nach 49 Jahren
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Pestalozzischule schließt nach 49 Jahren

Die Pestalozzi-Förderschule in Erkelenz hat nach 49 Jahren ihre Pforten geschlossen. In einer „Schließungszeremonie“ bedankte sich Schulleiterin Christiana Roob bei ihren Kolleginnen und Kollegen, den Eltern und den Schülerinnen und Schülern.

 

Seitdem die Schule im Jahr 1968 gegründet wurde, hat sie vielen Schülerinnen und Schülern mit erhöhtem Förderbedarf einen Lernraum geboten, der auf die besonderen Bedürfnisse angepasst war. Zu Spitzenzeiten waren 247 Kinder und Jugendliche in den Klassen, weshalb mehrfach angebaut werden musste. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen belegen die Qualität der Schule, die nun im Rahmen des fortschreitenden Inklusionsprozesses aufgelöst wurde.

 

„Wir haben die Schließung nicht gewollt, aber leider fielen die Förderschulen der Experimentierfreudigkeit der letzten Landesregierung zum Opfer. Inklusion ja, aber eine Auflösung der Förderschulen halte ich für den falschen Weg. Ich möchte mich für die gute Arbeit der Lehrer und Mitarbeiter bedanken und wünsche allen einen guten Start in die jeweils neuen Aufgaben“, sagt Bürgermeister Peter Jansen.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule haben zum größten Teil an andere Schulen im Umkreis gewechselt. Seit 2013 stand die anstehende Schließung fest und es wurden keine neuen Schüler mehr an der Schule aufgenommen. Die verbliebenen Schülerinnen und Schüler haben zum Teil an die Hauptschule Erkelenz und zum Teil an die Peter-Jordan-Schule in Hückelhoven gewechselt.